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	<title>monicaw &#8211; Klara Denzin</title>
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	<description>Klara Denzin – cross culture consultant</description>
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		<title>Live Online Training (LOT) &#8211; Aus der Not geboren oder New Learning?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[monicaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 16:12:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3></h3>
<h3>VIELE ENTDECKUNGEN SIND AUS DER NOT GEBOREN</h3>
<p><strong>Der Legende nach sah sich George Crum, Küchenchef einer luxuriösen Lodge in Saratoga Springs, im Jahr 1853 mit einem unwillkommenen Gast konfrontiert. Es war angeblich der Eisenbahnmagnat Cornelius Vanderbilt, der sich über die Spezialität des Hauses, Crums Bratkartoffeln beschwerte: zu dick, zu matschig, zu geschmacklos. Crum versuchte es mit dünneren Scheiben, aber der Gast war immer noch unzufrieden. Dann schnitt der Koch eine Kartoffel in hauchdünne Scheiben, backte sie so lange, bis sie so spröde waren und bestreute sie mit Salz. Aber anstatt Vanderbilt damit zu verärgern, verschlang dieser eine nach der anderen. Crum eröffnete bald sein eigenes Restaurant, in dem er seine selbstkreierten &#8222;Saratoga-Chips&#8220; als Besonderheit verkaufte.</strong></p>
<p>Ähnlich erging es dem Chemiker John Pemberton aus Atlanta, als er auf der Suche nach einem Mittel gegen Kopfschmerzen war. Sein Cocktailsirup, eine Mischung aus Wein und Kokaextrakt, schaffte es wegen der Abstinenzbewegung in Atlanta im Jahr 1885 nicht zur Vermarktung. Daraufhin ersetzte Pemberton den Wein durch Zuckersirup und die Coca-Cola ward geboren.</p>
<p>Die Eiswaffel entstand ebenfalls aus der Not heraus: Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Eis meist in Papierschalen serviert. Auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis, Missouri, war es heiß und das Eis verkaufte sich gut. Als dem Eisverkäufer Arnold Fornachou die Papierschalen ausgingen, kam ihm ein Waffelverkäufer, der Syrer namens Ernest Hamwi, zu Hilfe. Er wickelte eine seiner Waffeln in Form von einer Waffeltüte. Diese Waffel wurde zur ersten Eiswaffel der Welt.</p>
<h3></h3>
<h3>LIVE ONLINE TRAINING ALS NOTLÖSUNG?</h3>
<p>Live Online Trainings (LOT) werden heutzutage von vielen als Notlösung gesehen, mit der man sich während der Pandemie beholfen hat. Ich höre von vielen Kunden und Kollegen, dass LOT eine „Entdeckung“ ist, was uns die Pandemie „geschenkt“ hat. Mit Freude wird verkündet, dass von vielen Personalentwicklern diese aus der Not geborene Erfindung auch nach der Pandemie hoffentlich behalten wird.</p>
<p>Ich selber hielt mein erstes LOT im Sommer 2014. Damals waren ungarische Entwicklungsingenieure an mehreren Standorten einer mittelständischen Firma tätig. Die Fachkenntnisse der jungen Mitarbeiter waren hervorragend, die Deutschkenntnisse weniger gut. Nach einem einjährigen berufsbegleitenden Deutsch-LOT waren meine Landsleute sowohl fachlich als auch sprachlich den höchsten Anforderungen der Automobilbranche gewachsen.</p>
<p>In den darauffolgenden Jahren zeigte sich der Weiterbildungsmarkt für LOT noch wenig offen: die meisten Expat-Kunden von mir bevorzugten Präsenztraining. Ich flog für ein Tagestraining von Stuttgart nach Budapest, übernahm den Mietwagen am Flughafen, es ging weiter aufs Land Richtung serbischer Grenze. Ins Hotel einchecken, am nächsten Tag im Trainingsraum den neu angetretenen Geschäftsführer des Unternehmens zu trainieren. Eine spannende Aufgabe, mit einem riesigen ökologischen Fußabdruck, enormen Reisekosten und hohem Zeitverlust.</p>
<h3></h3>
<h3>DIE ART WIE WIR LERNEN UND LEHREN, STEHT AN EINEM WENDEPUNKT</h3>
<p>&#8222;Die Art wie wir lehren und lernen steht an einem Wendepunkt, wie wir ihn in 1.000 Jahren nicht erlebt haben!&#8220;, so beschreibt das New Learning (Lernen lernen) einer der weltweit einflussreichsten Bildungsmenschen, Salman Khan von der Khan Academy.</p>
<p>New Learning bedeutet Kompetenzentwicklung und effektives (digitales) Wissensmanagement, integriert im Arbeitsprozess. Es stärkt die Selbstbestimmtheit der Lernenden und fokussiert sich auf ihre individuellen Voraussetzungen. Es setzt Inklusion und Chancengerechtigkeit um, fördert Medienkompetenz und Datenkompetenz und ermöglicht somit Teilhabe und Selbstbestimmung in der digitalen Gesellschaft. So wurde der Begriff des New Learning im sogenannten <strong><a href="https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/hagener-manifest/das-hagener-manifest.shtml#:~:text=New%20Learning%20st%C3%A4rkt%20die%20Selbstbestimmtheit,Selbstbestimmung%20in%20der%20digitalen%20Gesellschaft." target="_blank" rel="noopener">Hagener Manifest</a> </strong>als Grundlage für einen neuen Lernbegriff verwendet.</p>
<p>Im Rahmen von New Learning setzt man auf Weiterbildungsstrategien und -methoden, die das Lernen digitalisieren und zukunftsorientierter bzw. alltagstauglicher gestalten. Solche E-Learning Formate können Webinare, Lernvideos oder Blended Learning, das Präsenz- und Onlinelernen miteinander kombiniert, sein. Diese neuen Weiterbildungsmöglichkeiten sind unter anderem zeitsparender und können berufsbegleitend genutzt werden.</p>
<h3></h3>
<h3>VERÄNDERUNG DER ROLLE DES MITARBEITENDEN: SELBSTVERANTWORTUNG UND INDIVIDUALISIERUNG</h3>
<p>Innerhalb des New Learning Konzeptes ist eine deutliche Veränderung in der Rolle des Mitarbeitenden erkennbar. Hier stehen die Bedürfnisse des Individuums klar im Fokus. Darüber hinaus ist er selbstverantwortlich für seinen Lernfortschritt. Für kontinuierliches Lernen muss die Bereitschaft da sein, sich selbst ständig weiterzubilden.</p>
<p><strong>Ich persönlich verstehe New Learning als Bild: Lernen als Funke, der sich durch eine anregende Lernumgebung zur Flamme entzündet. So können Hochleistungsteams entstehen. Dabei liegt der Fokus auf Menschen und Interaktionen, statt auf Methoden und Werkzeugen. Digitalisierung und live online Training stellen für mich keine aus der Not geborene „Entdeckung“ dar. Sie wurden während der weltweiten Pandemie endlich akzeptiert und tragen wesentlich zur Zukunft – oder auch schon der Gegenwart &#8211; des Lernens bei.</strong></p></div>
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		<title>Interkulturelle Beratung: Was soll das sein?</title>
		<link>https://klaradenzin.eu/interkulturelle-beratung-was-soll-das-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[monicaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2021 14:39:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Interkulturelle Beratung: Was soll das sein?</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Neulich fragte mich in der Vorstellungsrunde während einer Zoom-Konferenz ein Teilnehmer erstaunt: Interkulturelle Beraterin, was machst du da eigentlich?</strong></p>
<p>Ich antwortete ihm mit einem Bild: An der Oberfläche sieht das Meer überall gleich aus. Aber darunter verbergen sich ganz unterschiedliche Kulturen – bunte Korallenriffe, dunkle Gräben, sogar heiße Vulkane. Auch menschliche Kulturen sehen aus der Ferne häufig ähnlich aus. Tauchen wir aber ein in die andere Welt, merken wir schnell, dass vieles doch ganz anders und uns irgendwie fremd ist.</p>
<h3></h3>
<h3>LOTSEN HAT ETWAS MIT ORTSKENNTNIS ZU TUN</h3>
<p>Als interkulturelle Beraterin, Trainerin und Coach bin ich für Unternehmen Lotsin und Begleiterin, damit sie sich auch in der Zusammenarbeit mit fremden Kulturen schnell orientieren können und nicht vom Kurs abkommen.</p>
<p>Ich bereite Führungskräfte mit <a href="https://klaradenzin.eu/project/expat-beratung/"><strong>ExpatBeratung</strong></a> auf ihren Auslandsaufenthalt in Mittelosteuropa vor. Sie bekommen vor mir <em>Kompass und Karte</em>, um sich im fremden Land zurecht zu finden. Ich geleite auch ihre Partner:in und Kinder sicher auf der Reise. Als Ungarin kenne ich meine Landsleute und die Mittelosteuropäische Region, ihre Besonderheiten und ihre Kultur – und mache meine Klient:innen damit vertraut. So finden Sie sich schnell im Alltag und Arbeitsleben zurecht, vermeiden Missverständnisse, Konflikte. So können sie sich im Ausland für das Wesentliche konzentrieren: Auf ihre Arbeit anstatt auf die Nebenschauplätze.</p>
<h3></h3>
<h3>TEAMS KÖNNEN SICH IN UNTERSCHIEDLICHEN PHASEN BEFINDEN – UND SIE WISSEN NICHTS DAVON</h3>
<p>Mit multikulturellen Teams erarbeite ich in einer <a href="https://klaradenzin.eu/project/teamentwicklung/"><strong>TeamEntwicklung</strong></a> <em>gemeinsame Routen und Ziele</em>, um aus einer bunt zusammengewürfelten Gruppe eine schlagkräftige Mannschaft zu machen. In unserer VUCA-Arbeitswelt (volatil, unsicher, komplex und ambivalent) ändern sich die Anforderungen, die Kundenwünsche, aber auch die internen Prozesse oder Strukturen schneller als das Wetter auf hoher See. Für Teams heißt das: Es gibt wenig Routinen. Stattdessen müssen sich die Kolleg:innen immer wieder neu abstimmen, ausrichten, Rückmeldungen geben. Für interkulturelle Teams ist das eine besondere Herausforderung. Wo ist das multikulturelle Team gerade? Liegen sie noch im Hafen wie ein bunter Haufen, der sich kaum kennt und sich vielleicht noch misstrauisch beäugt (Forming-Phase)? Streiten sich die ersten um die schönste Kajüte und wer das Deck schrubben muss (Storming- und Norming-Phase)? Oder segeln sie schon hart am Wind mit einer Crew, die für den Weltcup trainiert (Performing- und Adjourning-Phase)? Mit einer fundierten Analyse finden wir heraus, wo das Team steht. Dann erarbeiten wir in Präsenz oder online mit dem Team gemeinsam, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.</p>
<h3></h3>
<h3>KULTURLERNEN BEDEUTET POTENTIALE FREI SETZEN UND WACHSEN</h3>
<p>An meinen <a href="https://klaradenzin.eu/project/kultur-training/"><strong>KulturTrainings</strong></a> nehmen Mitarbeitende aus Unternehmen, Behörden, Schulen und Universitäten sowie aus dem gesamten Dienstleistungssektor teil. Ich mache sie fit für ein besseres Verständnis zwischen den Kulturen. Sie schulen sich darin, mit anderen Kulturen in einen befruchtenden Austausch zu kommen und wenden dabei Techniken des interkulturellen Umgangs an. <em>Die eigene kulturelle Brille zu erkennen, sie abzusetzen und vielleicht sogar eine andere aufzusetzen</em> – das fällt uns schwer. Aber wir können es üben. Ich biete dazu drei aufeinander aufbauende Trainings an. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, einerseits das theoretische Wissen über Kulturen zu vermitteln, andererseits jedoch auch meine eigenen Erfahrungen mit einfließen zu lassen.</p>
<p><strong>Kurz und gut: Ich lotse Menschen und Organisationen durch eine komplexe und ungewisse Welt, damit sie ihre Potentiale freisetzen, über sich hinauswachsen und eine unvergessliche Reise in eine andere Kultur wagen.</strong></p>
<p><strong>Bild: Klara Denzin (2020): „Le grand bleu“</strong></p></div>
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		<item>
		<title>„Woher kommt dein Name?“ statt „Woher kommst du?“</title>
		<link>https://klaradenzin.eu/woher-kommt-dein-name-statt-woher-kommst-du/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[monicaw]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 15:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sêengers kamen aus Elsass-Lothringen und zogen quer durch Europa bis zu den Karpatenbecken. Beim Umzug ging ihnen irgendwo der Accent circonflexe verloren...]]></description>
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					<h1 class="entry-title">„Woher kommt dein Name?“ statt „Woher kommst du?“</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #55b7b2;"></span></h3>
<h3><span style="color: #55b7b2;">HAT NAME MIT IDENTITÄT ZU TUN?</span></h3>
<p><strong><span style="color: #003755;">Die Sêengers kamen aus Elsass-Lothringen und zogen quer durch Europa bis zu den Karpatenbecken. Beim Umzug ging ihnen irgendwo der Accent circonflexe verloren und es entstand der Familienname Seenger. „Mit S und doppel ee“, musste ich immer in der Schule erklären. Das hat mich überhaupt nicht gestört, der Name wies auf meine deutsch-französischen Vorfahren hin, die vor über 300 Jahren nach Ungarn auswanderten. </span></strong></p>
<p>Auf den Namen Klára ließen mich meine Eltern taufen. Bei meiner Einbürgerung in Deutschland vor 15 Jahren wollte man mir den Stich auf dem ersten „a“ abschwätzen. Ich bestand auf den Akzent, da es für mich damals etwas mit der Identität zu tun hatte. Heute führe ich Klara, aber in meiner Unterschrift steht immer noch der kleine gerade Strich über dem „a“.</p>
<p>Meine Recherchen über die Herkunft des Namens Denzin führten zur ehemaligen Hansestadt Danzig, dies ist heute der größte Seehafen Polens an der Ostsee. Diese Geschichte finde ich sehr spannend und trage den Familiennamen meines Mannes sehr gerne in Deutschland, wo ich lebe und arbeite.</p>
<p>In meinem ungarischen Pass steht aber etwas anderes. Hier wurde mein Doppelname amtlich registriert: Klára Seenger Denzin. In Ungarn behalten viele Frauen ihren Mädchennamen. Man will sich ja schließlich bei den ehemaligen Mitstudierenden nicht neu vorstellen, wenn man sich bei einem wichtigen Geschäftstreffen Jahre später wiedersieht. Bei solchen Anlässen nennen mich meine Ex-Kommilitonen: Klári.</p>
<h3><span style="color: #55b7b2;"></span></h3>
<h3><span style="color: #55b7b2;">WELCHEN ZUSAMMENHANG HABEN NAME UND KULTUR?</span></h3>
<p>Dies alles erkläre ich den Seminarteilnehmern bei meinen <a href="https://klaradenzin.eu/project/teamentwicklung/"><strong>interkulturellen TeamEntwicklungen:</strong></a> Wie wichtig in manchen Ländern <em>Netzwerke</em> sind, wie sie <em>ein Leben lang gepflegt</em> <em>werden</em> und wie durchlässig die <em>Trennung zwischen Beruflichem und Privatem</em> in anderen Kulturen sein kann.</p>
<p>Genauso erläutere ich bei der <a href="https://klaradenzin.eu/project/expat-beratung/"><strong>ExpatBeratung</strong></a>, dass sich die Führungskräfte, die nach Ungarn entsandt werden, nicht wundern sollen, wenn sich ihre Mitarbeitende mit Kosenamen vorstellen. Die Ansprache mit Ilcsi und Laci bedeutet keine Respektlosigkeit oder kumpelhaftes Benehmen. Es zeigt, dass <em>Distanzminimierung</em> und die <em>Zusammenarbeit auf Augenhöhe</em> wichtige Anforderungen in der ungarischen Kultur sind. Wenn man am gleichen Strang ziehen will, dann redet man die Teammitglieder nicht mit Herrn László Kiss oder Frau Ilona Szabó an. Dann heißt es: „Ilcsi, Laci, lass uns eine Nachtschicht einlegen. Wir ziehen den Karren gemeinsam aus dem Dreck.&#8220;</p>
<h3><span style="color: #55b7b2;"></span></h3>
<h3><span style="color: #55b7b2;">DIE KURZVERSION DER NAMENSGESCHICHTE IST OFT HILFREICH</span></h3>
<p>Was mein Vorname bedeutet? Der Name Klara entstammt dem lateinischen Wort „clarus“ und bedeutet „Leuchtende“, „Helle“, „Schöne“, „Klare“ oder auch „Berühmte“. Schon meine Mutter trug diesen schönen Namen und unsere Tochter erhielt ihn als Zweitnamen.</p>
<p>Das ist die Geschichte meines Namens. Je nachdem, mit wem ich spreche, erzähle ich die Kurzvariante mit dem lateinischen Ursprung oder ich fange bei den Sêengers aus dem Elsass an. Das ist mir selbst überlassen, das kann ich mir aussuchen.</p>
<h3><span style="color: #55b7b2;"></span></h3>
<h3><span style="color: #55b7b2;">FREI BLEIBEN UND ANERKENNUNG GEBEN</span></h3>
<p>Viele Teilnehmende bei meinen <a href="https://klaradenzin.eu/project/kultur-training/"><strong>KulturTrainings</strong></a> fragen mich, ob für eine Person, die aus einem anderem Land kommt, die Frage „Woher kommst du?“ störend ist. Das kann durchaus sein. Diese Frage hat eine subtile Botschaft: „Du kommst nicht von hier“.</p>
<p>Was wäre, wenn man das Interesse an einer Person, die man neu kennenlernt, mit der Frage „Woher kommt dein Name eigentlich?“ ausdrücken würde? Dann ist es jedem selbst überlassen, welche Version der Namensgeschichte man erzählt. Dann kann unser Gegenüber bei der neuen Begegnung die Namensgeschichte aussuchen, die gerade passend ist. So bleibt unser Gegenüber <em>frei, wir zeigen Wertschätzung und Anerkennung.</em></p>
<p><strong>Bild: Klara Denzin (2021): „Namen“</strong></p></div>
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